Vietnam Kaffee- ein Hochgenuss für jeden Kaffeeliebhaber

Der der Vietnam Kaffee (Cà phê sua dá oder Cafe sua da) und die Kaffeespezialitäten Vietnams sind ein Hochgenuss für jeden Kaffeeliebhaber.

Vietnam Kaffee, Flickr, naturalbornstupid
Vietnam Cofee

Kaffee Vietnam (Quelle: Trung Nguyen)
Stellen Sie sich frisch gerösteten Vietnam Cofee bester Qualität vor. Wie langsam Tropfen für Tropfen durch den Single-cup-Filter tropft, der vietnamesische Kaffee sein einzigartiges und unwiderstehliches Aroma entfaltet, Sie entspannen und gelöst jeden köstlichen Schluck genießen.

Die meisten Menschen, die im vietnamesischen Stil Kaffee trinken, ziehen die kleine Tasse Vietnam Kaffee einer großen vor.

Die intensiven Aromen und der intensive Geschmack lassen auch Sie bestimmt nicht wieder los. Und eine weitere Tasse des einzigartigen, köstlichen Cafe sua da hat nur 6 Minuten Brühzeit.

Kaffee in Südostasien

Kaffeeangebot auf jedem Vietnam Markt
In Südostasien wird eine Tasse Kaffee meist am Tisch gebrüht. Man trinkt ihn während einer Mahlzeit oder zwischendurch zur Entspannung, beim Schachspiel im Außenbereich der Cafés oder während einer Arbeitspause.

Die Vietnamesen genießen Vietnam Kaffee ganz besonders und haben eine eigene Kaffeekultur mit vielen Kaffeeläden und Kaffeeständen auf den Märkten im ganzen Land entwickelt. Der Kaffeegenuss hat sich zu einem besonderen Lifestyle entwickelt.

Kaffeeanbau und -verarbeitung in Vietnam

Vietnamesischer Kaffeeanbau und die Verarbeitung unterscheiden sich völlig von anderen Regionen der Welt.

Vietnam Kaffee wächst anders, wird anders getrocknet und geröstet. Sein charakteristischer buttriger, nussiger und fruchtiger Geschmack ist natürlich und wird während des 100-tägigen manuellen Trocknungs-und Reifeprozesses noch verstärkt.

Buon Me Thuot Region

Der Kaffeeanbau wurde um 1857 von französischen Missionaren in der Buon Me Thuot Region, dem Zentrum der vietnamesischen Kaffeeindustrie, begonnen. Vietnam stieg wegen seiner günstigen klimatischen Bedingungen schnell zu einem wichtigen Kaffee-Exporteur auf. Kaffee ist einer der wichtigsten Exportrohstoffe weltweit.

Buon Me Thuot, Flickr, Valentin Van Nhut
Kaffeeeproduktion im Vietnam Krieg

Der Vietnam Krieg unterbrach die Kaffeeproduktion insbesondere im Kaffeeanbaugebiet Buôn Ma Thuột. Das Anbaugebiet wurde kriegsbedingt weitgehend entvölkert, weil der Ho Chi Minh-Pfad, eine sehr wichtige Verbindung zwischen Nord- und Südvietnam, stark bombardiert wurde. Auch war neben dem Kaffeeanbau viel Industrie angesiedelt. Nach dem Krieg wurde die Region um Buôn Mê Thuột gezielt wieder besiedelt und die Kaffeeproduktion wieder aufgenommen.

Trocknung, Reifung und Entwicklung

Nur in wenigen Klimazonen der Welt ist eine natürliche Trocknung unter der Sonne für einen solchen Zeitraum möglich. In Südamerika wird Kaffee oft künstlich getrocknet, um durch Reifung und Entwicklung einiger dieser Geschmacksrichtungen hervor zu bringen. Das natürliche Trocknungsverfahren ist mühsam und vorsichtig. Es erzeugt jedoch Kaffeearomen, die es nirgendwo in der Welt gibt.

Kaffeeröstung

Die Kaffeerösterei in Südostasien ist auch ein einzigartiger Prozess mit Butterschmalz und Techniken, die den besten Geschmack ohne Überrösten oder Brennen des Kaffees erzeugen.

Weltmarktführer Vietnam

Ende der 1990er war Vietnam nach Brasilien bereits der zweitgrößte Kaffeehersteller weltweit. Es hatte auf Anraten der Weltbank seinen Kaffeeanbau forciert, um Auslandsschulden abzubauen. Nach und nach orientierte sich Vietnam dann auf Gourmet- und Qualitätskaffeesorten und ist seit 2000 der führende Produzent von Gourmetkaffee und Qualitätskaffee.

2012 verdrängte Vietnam Brasilien als Weltmarktführer im Kaffeeexport.

Kann Vietnam seine Weltmarktführerschaft behalten? Obwohl Kaffee längst dem Bier den Rang abgelaufen hat und der Coffee To Go zum Straßenbild gehört, sank der Kaffeepreis von Januar 2013 bis Juni 2013 um 54 Prozent. Ein so starker Rückgang des Kaffeepreises in nur 6 Monaten lässt gezielte Spekulationen vermuten, die auf den Ruin von Kaffeeproduzenten hinauslaufen. Ich habe im Juni 2013 in lokalen Zeitungen bereits über Insolvenzen vietnamesischer Kaffeehersteller gelesen, die ihre Kreditraten nicht mehr bedienen konnten.

Hintergrund: Die fünf mächtigsten Kaffeekonzerne (Kraft, Nestlé, Procter&Gamble, Sara Lee, Tchibo) wickeln rund 50 Prozent des weltweiten Rohkaffeehandels ab. Der Kaffeehandel ist ein Milliardengeschäft, an dem die Beteiligten sehr unterschiedlich partizipieren. So stehen dem Erlös für Rohkaffee in Höhe von sieben bis acht Milliarden US-Dollar in den Exportländern im Jahr 2006 Erlöse von rund 40 Milliarden für den Verkauf von löslichem Kaffee oder Röstkaffee in den Konsumländern gegenüber.

Weitere Informationen zum Kaffeepreis:

http://www.happycoffee.org/2011/02/08/l%C3%A4sst-sich-der-kaffeepreis-auf-dem-weltmarkt-stabil-halten-ein-ausflug-in-die-geschichte-des-internationalen-kaffee-abkommens/

http://www.fairtrade-deutschland.de/fileadmin/user_upload/materialien/download/download_statement_Kaffee.pdf

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